Sicherheit für Logistik - Verfügbarkeitsmanagement
     
Rohstoffe und –materialien, teilfertige Komponenten/Module, endfertige Produkte müssen angeliefert, zwischengelagert, weitertransportiert, wieder zwischengelagert und konfektioniert, schließlich über Distributionskanäle neuerlich transportiert, zwischengelagert und schließlich zum Endverbraucher bewegt werden.
Immer mehr unterschiedliche Personen, Organisationen, Prozesse und Räume haben Bezug zu den Gegenständen von Logistik (also der Systematik von Lagern und Transportieren), Spedition (der tatsächlichen Warenverbringung) sowie Lagerei.  
Und in dem Maße der Zunahme von Komplexität von Logistik nehmen Übersichtlichkeit und Handhabbarkeit dieser Prozesse ab, sind sie fraktierte, wenn auch aufeinander abgestimmte Teilmodule.
 
Um so schwieriger ist die retrograde Nachvollziehbarkeit von Warenbewegungen im Verlustfall.
Ursachen können einerseits Planungs-,  Vollzugs- oder Erfassungs- bzw. Buchungsfehler sein.
Andererseits aber auch Unterschlagung, Betrug und Diebstahl..., also Kriminalität.  
Als Ergebnis bleiben jedenfalls  Warenbestandsdifferenzen, welche nicht nur negative wirtschaftliche Auswirkungen auf den Risikoträger (Versender, Empfänger, Spediteur oder/und  Versicherer) haben, sondern auch auf denjenigen, der seine unerwartete Lieferunfähigkeit aufgebrachten oder auch nur enttäuschten Kunden erklären muss.
 
Komplexe, gleichzeitig fraktierte und kaum nachvollziehbare Prozesse begünstigen nicht nur unbeabsichtigte Fehlleistungen einzelner am Prozess Beteiligter, sie  senken eben auch das Entdeckungsrisiko aus Sicht potentieller Täter.
Kombiniert mit dem Wert von Waren/Produkten und hoher Verwertbarkeit in nahezu allen halb- und endfertigen Zuständen ergibt sich im Bereich Logistik/Spedition/Lagerei ein breites Aktionsfeld für Kriminalität in allen Spielarten.
Sicherheitsmanagement
verfolgt deshalb den Ansatz, grundsätzlich prozessorientiert zu beraten, zu ermitteln und zu verändern.
Sicherheitsmanagement befasst sich  zwar vornehmlich mit den (kriminellen) Ursachen von Warenbestandsdifferenzen. Durch den prozessorientierten Ansatz werden jedoch regelmäßig während der Analysearbeit auch systemische Schwachstellen aufgedeckt, welche in der Vergangenheit „nur“ zu virtuellen Warenbestandsdifferenzen geführt haben oder zu solchen, die eben nicht durch kriminelle Ursachen, sondern „nur“ durch Fehlplanung oder –leistung bedingt waren.