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- Rohstoffe
und –materialien, teilfertige Komponenten/Module, endfertige
Produkte müssen angeliefert, zwischengelagert, weitertransportiert,
wieder zwischengelagert und konfektioniert, schließlich über
Distributionskanäle neuerlich transportiert, zwischengelagert und
schließlich zum Endverbraucher bewegt werden.
- Immer
mehr unterschiedliche Personen, Organisationen, Prozesse und Räume
haben Bezug zu den Gegenständen von Logistik (also der
Systematik von Lagern und Transportieren), Spedition (der tatsächlichen
Warenverbringung) sowie Lagerei.
- Und
in dem Maße der Zunahme von Komplexität von Logistik nehmen Übersichtlichkeit
und Handhabbarkeit dieser Prozesse ab, sind sie fraktierte, wenn auch
aufeinander abgestimmte Teilmodule.
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- Um
so schwieriger ist die retrograde Nachvollziehbarkeit von
Warenbewegungen im Verlustfall.
- Ursachen
können einerseits Planungs-, Vollzugs-
oder Erfassungs- bzw. Buchungsfehler sein.
- Andererseits
aber auch Unterschlagung, Betrug und Diebstahl..., also Kriminalität.
- Als
Ergebnis bleiben jedenfalls Warenbestandsdifferenzen,
welche nicht nur negative wirtschaftliche Auswirkungen
auf den Risikoträger (Versender, Empfänger, Spediteur oder/und
Versicherer) haben, sondern auch auf denjenigen, der seine unerwartete
Lieferunfähigkeit aufgebrachten oder auch nur enttäuschten Kunden erklären
muss.
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- Komplexe,
gleichzeitig fraktierte und kaum nachvollziehbare Prozesse begünstigen
nicht nur unbeabsichtigte Fehlleistungen einzelner am Prozess
Beteiligter, sie senken
eben auch das Entdeckungsrisiko aus Sicht potentieller Täter.
- Kombiniert
mit dem Wert von Waren/Produkten und hoher Verwertbarkeit in nahezu
allen halb- und endfertigen Zuständen ergibt sich im Bereich
Logistik/Spedition/Lagerei ein breites Aktionsfeld für Kriminalität
in allen Spielarten.
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- verfolgt
deshalb den Ansatz, grundsätzlich prozessorientiert zu
beraten, zu ermitteln und zu verändern.
- Sicherheitsmanagement
befasst sich zwar
vornehmlich mit den (kriminellen) Ursachen von
Warenbestandsdifferenzen. Durch den prozessorientierten Ansatz werden jedoch regelmäßig während
der Analysearbeit auch systemische Schwachstellen aufgedeckt, welche
in der Vergangenheit „nur“ zu virtuellen Warenbestandsdifferenzen
geführt haben oder zu solchen, die eben nicht durch kriminelle
Ursachen, sondern „nur“ durch Fehlplanung oder –leistung bedingt
waren.
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